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+ 83,0 % mehr Gründungen von Nebenerwerbsbetrieben im Bereich Post-, Kurier- und Expressdienste im 1.-3. Quartal 2021 vs. 2020

Laut einer Pressemeldung des statistischen Bundesamtes wurden in den ersten drei Quartalen des Jahres 2021 nach vorläufigen Angaben in Deutschland gut 94.700 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung der Gewerbemeldungen mitteilt, waren das 9,3 % mehr als im von der Corona-Krise geprägten Vorjahreszeitraum, aber auch 2,1 % mehr Gründungen als vor der Krise (1. bis 3. Quartal 2019). Daten für Bayern für den Berichtsmonat September 2021 liegen noch nicht vor und sind daher nicht berücksichtigt.

83,0 % mehr Gründungen von Nebenerwerbsbetrieben im Bereich Post-, Kurier- und Expressdienste gegenüber dem Vorjahreszeitraum 

Im Unterschied zu den größeren Unternehmen lag die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen im 1. bis 3. Quartal 2021 mit rund 98.800 unter dem Vorjahresniveau (-3,6 %). Im Vergleich zum Vorkrisenzeitraum sank die Zahl der Neugründungen kleiner Unternehmen sogar um 21,2 %.

Die Zahl der neu gegründeten Nebenerwerbsbetriebe stieg dagegen um 16,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 246.800. Besonders hoch war der Anstieg hier bei den Post-, Kurier- und Expressdiensten mit +83,0 % und in der Möbelherstellung mit +62,3 %.

Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen stieg in den ersten drei Quartalen 2021 um 8,9 % gegenüber dem von der Corona-Krise geprägten Vorjahreszeitraum auf rund 529.600.

Quelle: Pressemitteilung 527 vom 18.11.2021

Veröffentlicht in Gründer, Statistik.