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01.10.2022: Gesetzlicher Mindestlohn steigt auf 12 Euro, Entgeltgrenze für Minijob auf mtl. 520 Euro, Höchstgrenze Übergangsbereich auf mtl. 1.600 Euro

Das Bundeskabinett hat am 23.02.2022 den Entwurf eines Gesetzes zur Erhöhung des Schutzes durch den gesetzlichen Mindestlohn und zu Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung beschlossen:

Danach steigt der Mindestlohn ab 01.10.2022 auf 12 Euro.

Darüber hinaus wird die Entgeltgrenze für Minijobs von 450 Euro auf 520 Euro monatllich erhöht, die Höchstgrenze für eine Beschäftigung im Übergangsbereich von monatlich 1.300 Euro auf 1.600 Euro angehoben.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

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18.05.2022: Bayerischer Mittelstandskongress

Unter dem Motto „Aufbruch Mittelstand: Neue Strategien für die Zukunft” veranstaltet das Bayerische Wirtschaftsministerium zusammen mit den Spitzenorganisationen der bayerischen Wirtschaft einen Mittelstandskongress am 18.05.2022 in der Messe Nürnberg. Dabei geht es um ein breites Themenspektrum von Cybersicherheit über Lieferketten und Nachhaltigkeitsfinanzierung bis hin zur Fachkräftequalifikation. Zu den Highlights gehören eine Keynote von IW-Direktor Prof. Hüther, acht Diskussionsrunden mit Experten und eine Ausstellung mit verschiedenen Mittelstandsdienstleistern. Der Kongress, an dem auch virtuell teilgenommen werden kann, bietet viele Möglichkeiten zur Information, zum Erfahrungsaustausch und zum Networking. Weitere Informationen und einen Anmeldelink hier.

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VenturID e.V.

Kennen Sie schon den Unternehmerverband VENTRID e.V.? Der Verband für nachhaltiges und erfolgreiches Unternehmertum in Deutschland e.V. setzt sich für die Belange aller Selbständigen in Deutschland ein. Sie möchten sich aktiv an einem neunen Verband beteiligen und die Rahmenbedingungen der Zukunft gestalten? Dann nehmen Sie mit dem Verband Kontakt auf.

www.venturid.de

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01.10.2022: Gesetzlicher Mindestlohn steigt auf 12 Euro, Entgeltgrenze für Minijob auf mtl. 520 Euro, Höchstgrenze Übergangsbereich auf mtl. 1.600 Euro

Das Bundeskabinett hat am 23.02.2022 den Entwurf eines Gesetzes zur Erhöhung des Schutzes durch den gesetzlichen Mindestlohn und zu Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung beschlossen:

Danach steigt der Mindestlohn ab 01.10.2022 auf 12 Euro.

Darüber hinaus wird die Entgeltgrenze für Minijobs von 450 Euro auf 520 Euro monatllich erhöht, die Höchstgrenze für eine Beschäftigung im Übergangsbereich von monatlich 1.300 Euro auf 1.600 Euro angehoben.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Unternehmen können ab heute Anträge auf die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV stellen

Unternehmen, die nach wie vor von den Auswirkungen der Corona- Pandemie betroffen sind, können ab heute Anträge auf die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV für den Förderzeitraum April bis Juni 2022 stellen. Die Anträge sind durch prüfende Dritte über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de einzureichen. Die maßgeblichen Förderbedingungen sind in Form von FAQ auf der Plattform veröffentlicht.

Nach der weitreichenden Aufhebung der Corona-Beschränkungen können die meisten Unternehmen wieder ihrem Geschäft nachgehen und benötigen keine staatliche Unterstützung mehr. In einzelnen Bereichen lässt sich aber das coronabedingt eingeschränkte Geschäft nicht so schnell wieder hochfahren. Zum Beispiel kann die Durchführung von Veranstaltungen einen erheblichen Vorlauf haben, so dass es dauert, bis Unternehmen, die in diesem Feld tätig sind, wieder eigene Umsätze erzielen. Für diese Unternehmen steht die verlängerte Überbrückungshilfe IV zur Verfügung.
Die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV ist inhaltlich unverändert zur Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe IV sind Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent
antragsberechtigt.

Unternehmen, die bereits die Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März 2022 erhalten haben, und weitere Hilfe benötigen, können die Förderung für die Verlängerungsmonate April bis Juni 2022 einfach über einen Änderungsantrag erhalten. Alle Unternehmen, die bislang noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe IV gestellt haben, können jetzt einen Erstantrag für die volle Förderperiode Januar bis Juni 2022 stellen.

Verlängert wird auch die Neustarthilfe 2022 für Soloselbständige. Für den Zeitraum April bis Juni 2022 können Soloselbstständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, damit zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung erhalten. Die Antragsstellung in der Neustarthilfe 2022
für das 2. Quartal ist voraussichtlich Mitte April möglich. Details zur Antragsstellung werden zeitnah auf der Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de veröffentlicht.

Besonderheiten bei Antragsfristen beachten
Da das Temporary Framework als beihilferechtlicher Rahmen der Überbrückungshilfen Ende Juni ausläuft, können Erst- und Änderungsanträge zur Inanspruchnahme der verlängerten Förderung nur bis zum 15. Juni 2022 gestellt werden. Der 15. Juni 2022 ist auch der Stichtag zur Ausübung des
Wahlrechts zwischen der Überbrückungshilfe IV und der Neustarthilfe 2022. Das Wahlrecht zum Wechsel zwischen beiden Programmen steht voraussichtlich ab Mai zur Verfügung. Unternehmen und Soloselbständige, die von einem in das andere Programm wechseln wollen, werden gebeten, dies rechtzeitig in die Wege zu leiten.

Überbrückungshilfe IV nur bei coronabedingten Umsatzeinbrüchen
Infolge der russischen Kriegshandlungen gegen die Ukraine und der als Reaktion darauf von westlichen Staaten gegen Russland verhängten Sanktionen ergeben sich weitreichende Auswirkungen auch für die deutsche Wirtschaft. Durch den Zusammenbruch wirtschaftlicher und Logistikstrukturen sowie durch direkte oder indirekte Sanktionsbetroffenheit muss eine Vielzahl von Unternehmen hohe Umsatzeinbrüche in Kauf nehmen. Erwartungsgemäß könnte angesichts dieser Effekte ein Anreiz für Unternehmen entstehen, Überbrückungshilfe zu beantragen. Eine Fördermöglichkeit zur Kompensation von durch die gegen Russland verhängten Sanktionen verursachten Einbußen besteht im Rahmen der Überbrückungshilfe IV jedoch ausdrücklich nicht. Es gilt nach wie vor das Kriterium eines coronabedingten Umsatzeinbruchs von mindestens 30 % als Voraussetzung für eine Antragsberechtigung.

Quelle: Pressemitteilung des BMWK vom 01.04.2022

Corona-Wirtschaftshilfen werden bis Ende Juni 2022 verlängert

Die Überbrückungshilfe IV und die Neustarthilfe 2022 werden über den 30.04.2022 hinaus bis Ende Juni 2022 verlängert. Während Unternehmen über die Überbrückungshilfe IV eine anteilige Erstattung von Fixkosten erhalten, können Soloselbstständige weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten. Die Bedingungen beider Programme bleiben unverändert.

Mehr Informationen in der gemeinsamen Pressemitteilung von BMWK und BMF vom 16.02.2022

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Selbständig werden, aber keine eigene Idee? 2022 zur Unternehmensnachfolge nuzten!

Nachdem das Lockdown-Jahr 2020 die Zukunftsplanungen vieler kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) auf Eis gelegt hatte, rückt das Nachfolgemanagement nun wieder höher auf der Agenda. Bis zum Ende des Jahres 2022 streben rund 230.000 der 3,8 Mio. KMU eine Nachfolge an, bis Ende 2025 sind es ca. 600.000. Auch wenn zumindest bei den kurzfristig anstehenden Nachfolgevorhaben oft bereits eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gefunden wurde, besteht in Deutschland eine strukutrelle Nachfolgelücke. Einer alterndern Unternehmerschaft stehen zu wenige jüngere Personen mit zu geringer Gründungsneigung gegenüber. Die Nachfolge innerhalb der Familie ist in der Krise zwar beliebter denn je, doch mittelfristig wird der Anteil externer Übergaben allein schon aus demografischen Gründen wieder zunehmen müssen.

Quelle: KfW-Research Nr. 365, 27. Januar 2022